Vorstellung des Writingpreneurs: ⤵️
Wie du vom Schreiben lebst, ohne für andere zu arbeiten, zu hungern oder deine Seele zu verkaufen
Marketer sind wie Sexarbeiter: Jeder will, was du hast - aber sie schauen dabei missbilligend auf dich herunter.
- Allan Dib, Lean Marketing
Als ich mein erstes Buch schrieb, war ich so im Flow, dass ich 93 tausend Wörter in 58 Tagen zu Papier brachte.
Ich spürte: Ich will nie wieder was anderes!
Meine Berufung hatte mich gefunden.
Die Amerikaner nennen es “Calling”.
Ich höre keine Stimmen.
Aber irgendwas zieht mich immer wieder zum Schreiben.
Und wenn ich nicht schreibe, werde ich unglücklich.
Keine Frau und keine Droge hat mich jemals so in ihren Bann gezogen, wie die Schriftstellerei.
Das Schreiben zieht mich an, wie der Wind die Segel.
Oh ja, es hält mich auf Mission.
Die große Frage war:
Wie kann ich Kunst und Business vereinen, ohne zu hungern oder Projekte anderer zu realisieren?
Weil ich (noch) keine Antwort hatte, machte ich mit meinem Publishing-Business weiter.
Manchmal gibt der Kopf halt den Geist auf, und Blätter bleiben leer.
Dieser Job ist nur streckenweise fair.
Und wenn du sagst, du machst es für die Flocken, läuft da echt noch was verkehrt.
-MoTrip, Schreiben schreiben
Im Zuge eines Experiments, bei dem ich erfahren wollte, ob ich mit 0 Euro Start-Kapital ein Business gründen kann, erschuf ich eine Veröffentlichungs-Agentur für Autoren.
Die Autoren-Agentur lief.
Aber ich lief nicht.
Hasste mein Leben.
Jeden Tag drückte ich mich vor dem Asana-Login und hoffte (insgeheim) auf weniger Kunden-Calls.
Um weniger von beidem zu haben, fing ich an, kompakte Loom-Videos aufzunehmen.
Nach der Transformation von Zoom zu Loom gab es von meinem Team kaum Rückfragen.
Als ich dann einer 78-Jährigen in einem 3-Minuten-Video beibringen konnte, ihr Buch auf Amazon hochzuladen, witterte ich etwas.
Es war der Geruch von Online-Kursen.
Der Ausbruch
Um meinem Dienstleister-Dilemma
zu entkommen…
dokumentierte ich meine Prozesse,
recherchierte Backround-Informationen
und produktarisierte mein Wissen.
So kam es dann zu Autoren-Buch, Kurs und meinem Publizisten-Dasein.
Meine Lösung?
Writingpreneurship:
Das Manifest des Writingpreneurs
Wie ich das mache?
Ich versende am Sylvester-Samstag, “Die Sylvester-Strategie”
und veröffentliche den Freibrief sowohl als Newsletter als auch Online-Artikel.
Diese Kolumne ist inspiration für Posts und Folge-Bücher oder Kurse.
2-3x pro Woche kommen LinkedIn-Posts dazu.
(Unter denen ich einen passenden Artikel in die Kommentare packe)
Das war der Writing-Teil.
Der Entrepreneur-Teil:
Es gibt nur 2 Wege,
ein Unternehmen aufzubauen:
Mitarbeiter oder Technologie.
Ich entscheide mich für Technologie.
Deshalb setze ich in meiner Kolumne auf Hyperlinks an geeigneten Stellen.
Und erwähne dort Buch, Kurs oder Schnupper-Produkt - je nachdem, wie es passt.
Das ⬆️ ist Social Blogging.
Was hinzukommt?
Die Links innerhalb meiner Digital-Ware erzeugen ein sich-selbst-ernährendes Ökosystem.
So landen viele Autorenkurs-Käufer übers Buch Effective Nonfiction in meiner Welt.
Jeder Link fungiert als Mitarbeiter, als Soldat der Sylvester-Strategie.
Um als Schriftsteller nicht brotlos zu enden,
gibt es nur eine logische Lösung: Den Aufbau intellektueller Vermögenswerte.
Du willst dir auch sowas (Schritt für Schritt) aufbauen?
Dann findest du Weg hier.
Die Substack-Offensive
Es läuft ein neues Experiment.
Viele dieser Theorien fielen erst in sich zusammen, als ein entscheidendes Experiment ihre Fehler aufdeckte…
So sind in jeder Wissenschaft die Experimente das Entscheidende.
Diese sorgen dafür, dass die Theoretiker ehrlich bleiben.
- Michio Kaku, theoretischer Physiker
Meine 3 Gründe
für den Umzug von Beehiiv auf Substack:
1.) Die Zustell-Rate auf Beehiiv ist katastrophal. 25-30 % aller E-Mails landen (von Beginn an) im Spam-Ordner. Warum das so ist, erfährst du hier.
2.) Ich will hier meinem Stamm dienen.
Mit gleichgesinnte Schriftstellern zu interagieren, verleiht mir Energie.
3.) Es ist ein Comeback
Von Anfang an sagte mir die Infrastruktur zu.
Damals (Sommer 24) war der deutsche Markt allerdings so im Tiefschlaf, dass deutschsprachige Substacker auf Englisch publizierten.
Nach meiner Beobachtung war ich der einzige, der auf Deutsch schrieb.
Habe mich dann wieder auf LinkedIn konzentriert.
Als ich mich vor kurzem (aus Neugier) wieder einloggte, wurden mir direkt bekannte LinkedIn-Gesichter ausgespielt: Nina Klose, Philipp Kroiss und Falco Aust , um einige zu nennen.
Culture beats strategy so much that culture is strategy.
-Seth Godin, This is Marketing
Der deutschsprachige Markt scheint zu wachsen.
Ich will diese Welle mitreiten.
Und mitgestalten.
Außerdem gefällt mir die Goldgräber-Stimmung hier.
Wollen wir zusammen die Schaufeln rausholen?
Du willst wissen,
wie wir uns das Gold ergaben?
Das erfährst du im Goldgräber-Guide.
PS: Wenn du vom Schritsteller zum autonomen Autor werden willst,
findest du…
Wie dem auch sei,
Möge die Schreib-Macht mit dir sein.






Zu deiner Headline ... früher haben wir gesagt: Erzähle meinen Eltern nicht, dass ich in der Werbung arbeite. Sag, ich bin Versicherungsvertreter. 😂 Vor 34 Jahren wollten da alle rein, in die schillernde Welt der Werbeagenturen. Sie hatten etwas Magisches. 60-Stunden-Woche? Überstunden mit dem Bruttolohn abgegolten (stand echt so im Vertrag)? Egal. Man fühlte sich damals so special wie ein Mitglied einer Freimaurerloge.
Beim BIZ (Berufsinformationszentrum) sagten sie mir nach dem Abi. "Werbekauffrau??? *lauteslachen*, das wollen alle machen, da brauchen Sie sich gar nicht erst zu bewerben." Zum Glück hat mich noch nie interessiert, was anderen meinen. Ich habe genau 1 Bewerbung geschrieben. Ausbildungsplatz bekommen. Und hängengeblieben.
Herzlich Willkommen zurück.
Mit dem Zitat am Anfang hattest du mich. :)